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Karl Schaper

»Karl Schaper wurde vor allem bekannt durch seine überdimensionalen, holzgeschnitzten Briefe und die erdachte Korrespondenz mit toten und lebenden Persönlichkeiten aus Kultur, Politik oder Märchen. Für die Darstellung seiner Ideen hat er sich stets mit den verschiedensten künstlerischen Gestaltungsmitteln und Ausdrucksformen auseinandergesetzt. Es gibt nicht allein Karl Schaper den Maler, Karl Schaper den Bildhauer, Karl Schaper den Grafiker - vielmehr kommt es in seinen Arbeiten zu einer Synthese der Medien. Karl Schapers Kunst ist überwiegend gesellschaftskritisch und engagiert, doch ist er kein politischer Künstler, der die Ereignisse lediglich kolportiert.

In zahlreichen seiner Werke verbinden sich aktuelle Geschehnisse mit Themen aus Geschichte und Mythologie, so dass der Werkgedanke ins Universelle ausgeweitet wird. Schaper ist ein nachdenklicher, mahnender Chronist, der die Dinge ins Bild setzt und somit für die Nachwelt dokumentiert.«

Susanne Pfleger, Städtische Galerie Wolfsburg, 2000

Aus dem Werk

Karl Schaper // Briefe an ...

Die Vertretung des Landes Niedersachsen beim Bund in Berlin hat in der Reihe „inspektionen // teilhabe_n“ eine Reihe von großformatigen Holzbriefen ausgestellt. Die Präsentation im April 2015 zeigte vor allem Objekte aus der Sammlung der Städtischen Galerie Wolfsburg und beleuchtete damit besonders Karl Schapers engagierte Kommentare zum politischen Zeitgeschehen. Eindrücke der Finissage sehen Sie unter Ausstellungen.

An Noah, Holz geschnitzt, bemalt, 82x92x15 cm, 1975

Objekte

Grafik

Malerei

Malerei 1950er bis 1970er Jahre

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